Projekte

Projekte der Stiftung unter den Schirmherrschaften der Ministerpräsidenten des Saarlandes Peter Müller und Annegret Kramp-Karrenbauer

Die Jugendbegegnungen finden alljährlich statt in Saarbrücken und Berlin sowie auf der Burg Hohenzollern in Hechingen. Wir unternehmen mit den Jugendlichen grenzüberschreitende Ausflüge zum Europaparlament nach Straßburg und nach Luxemburg, nach Metz und zu den Soldatengräbern von Verdun. Hand in Hand gehen die jungen Menschen über die deutsch-französische Grenze, ohne Kontrollen und Schikanen – für alle in Israel und Palästina unvorstellbar.

Insbesondere am Beispiel der deutsch-französischen Freundschaft wird allen Beteiligten bewusst, was aus einer Erbfeindschaft innerhalb einer Generation an positiven Gemeinsamkeiten erwachsen kann. Das gibt beiden Seiten Hoffnung auf einen zukünftigen Frieden auch in ihrer Heimat.

In Berlin lernen die Jugendlichen eine ehemals geteilte Stadt kennen. Besonders bewegend sind für sie der Besuch des Holocaust-Mahnmals und der dazu eingerichteten Ausstellung. Besonders eindringlich wird ihnen die Verfolgung und Ermordung der Juden zusätzlich in Sachsenhausen nahe gebracht – Tränen des Entsetzens laufen über ihre Wangen.

Vor dem Hintergrund der ihnen vermittelten Eindrücke reflektieren die Teilnehmer der Begegnungen ihr eigenes Schicksal. Gemeinsam denken sie darüber nach, wie ein friedliches Zusammenleben ohne Mauer auch in Israel und Palästina möglich gemacht werden könnte.

„Wir leben Minuten voneinander entfernt und wissen doch nichts voneinander!“ Das ist eine häufig zu hörende Äußerung israelischer und palästinensischer Jugendlicher bei ihrer Begegnung mit deutschen Schülern aus dem Saarland und aus Berlin.

Fern von ihrer krisengeschüttelten Heimat kommen sich die israelischen und palästinensischen Jugendlichen näher. Sie finden sich beim Zusammenleben unter einem Dach, bei Sport- und Freizeitaktivitäten und in vielen Diskussionen. Palästinenser wie Israelis schildern ihren Alltag und erzählen offen von ihren Ängsten. Gespräche über das jeweilige kulturelle Erbe, die zum Teil gemeinsame Geschichte und die verschiedenen Religionen lernen sie einander besser kennen und begründen neue zwischenmenschliche Beziehungen. Feindschaft wird abgebaut.

Beim Abschied im Flughafen umarmen sich die Teilnehmer und nehmen die Hoffnung auf zukünftig freie Grenzen mit nach Hause. Sie sind beseelt von dem Wunsch, sich besuchen und die Kontakte vertiefen zu können. Man kann durchaus sagen: Viele kommen als Feinde, alle gehen als Freunde!

 


 

Mein herzlicher Dank

Mein herzlicher Dank gilt den Ministerpräsidenten des Saarlandes Peter Müller und Annegret Kramp-Karrenbauer für die Übernahme der Schirmherrschaft.

Ohne die großzügige und tatkräftige Unterstützung aller öffentlichen und privaten Sponsoren und Helfer hätten die von der Stiftung organisierten Jugendbegegnungen nicht stattfinden können.

Ich danke deshalb insbesondere auch der saarländischen Landesregierung, dem Auswärtigen Amt, der Saarland TOTO Gesellschaft, der Kohlpharma AG, der Firma Groth sowie der Stiftung Michael Horbach